Nachhaltige Ressourcen nutzen
Als Verband hören wir oft dieselben Vorbehalte gegenüber dem Brennstoff Holz: „Kamine und Kachelöfen belasten mit Feinstaub“ oder „Holz ist kein zeitgemäßer Energieträger“. Solche Aussagen greifen zu kurz. Der GVOB steht dafür ein, Holz als das zu zeigen, was es ist: ein moderner, erneuerbarer Energieträger – und ein wichtiger Baustein der Energiewende.
Holz ist Teil des natürlichen CO₂-Kreislaufs. Bäume entziehen beim Wachstum CO₂ aus der Atmosphäre. Wird dieses Holz energetisch genutzt und der Wald verantwortungsvoll bewirtschaftet, bleibt die Bilanz ausgeglichen. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wird also kein zusätzliches, jahrmillionenlang gebundenes CO₂ freigesetzt.
Auch beim Thema Emissionen hat sich viel getan: Moderne Holzfeuerstätten arbeiten mit ausgefeilter Verbrennungstechnik, optimierter Luftführung und – wo nötig – zusätzlicher Filtertechnik. Dadurch konnten Feinstaub- und Schadstoffemissionen im Vergleich zu alten Anlagen drastisch reduziert werden.
Wir machen klar: Holz ist ökologisch sinnvoll, regional verfügbar und technisch auf höchstem Niveau nutzbar. Es verbindet Nachhaltigkeit mit Unabhängigkeit und Wärme mit Wohnqualität. Der GVOB gibt dieser Argumentation eine Stimme – damit unsere Betriebe, unsere Kunden und unsere Branche selbstbewusst auftreten können.
Wohnen mit Holz. Der Wald bleibt.
In diesem Video erfahren sie, wie umweltfreundliches Heizen mit Holz funktioniert – und warum moderne Kachelöfen und Heizkamine nicht nur gemütlich, sondern auch klimafreundlich sein können.
Durch nachhaltige Forstwirtschaft bleibt der Wald als CO₂-Speicher erhalten, während beim Verbrennen von Holz nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie der Baum zuvor aufgenommen hat. Heizen mit Holz gilt damit als nahezu klimaneutral – vorausgesetzt, Technik und Herkunft stimmen.
Wer mit Holz heizt, schützt nicht nur das Klima – sondern auch den Wald, wenn auf nachhaltige Quellen und moderne Technik gesetzt wird.
Wir sind dabei:
Ziele für nachhaltige Entwicklung -
Sustainable development goals
Von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen wurden 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) erarbeitet und unterzeichnet. Sie setzen weltweit einheitliche Maßstäbe für Prioritäten und Ziele einer nachhaltigen Entwicklung bis 2030. Die SDGs rufen weltweit Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft zum Handeln auf, um im Rahmen der Möglichkeiten unseres Planeten die Armut zu beseitigen und allen Menschen ein würdevolles und chancenreiches Leben zu ermöglichen. Der SDG Kompass wurde von der Global Reporting Initiative (GRI), dem UN Global Compact und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt und gefördert vom Ministerium für Wirtschaft und Soziales.
Die SDGs verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf, ein gemeinsames, nachhaltiges Konzept für den Frieden und Wohlstand der Bevölkerung zu erarbeiten. Sie machen klar, dass die Beendigung von Armut und die Verringerung von Ungleichheiten Hand in Hand gehen müssen mit Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Bildung sowie Lösungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum – bei gleichzeitiger Bekämpfung des Klimawandels und Erhaltung unserer Ozeane und Wälder.