Feuer schreibt Geschichten
Feuer verbindet. Es zieht Menschen in seinen Bann, bringt sie zusammen, schafft Nähe, Wärme und Gemeinschaft. Am Feuer entstehen Geschichten, Ideen, Gespräche – damals wie heute. Es spendet Geborgenheit, schafft Atmosphäre und wird zum Mittelpunkt des Lebensraums. Genau dieses Gefühl und die zahlreichen Geschichten stehen im Zentrum der Kampagne „Für alle, die Feuer lieben“.
Sie richtet sich an all jene, die die Faszination des Feuers spüren. An Ofenbauerinnen und Ofenbauer, die mit Erfahrung, Kreativität und technischem Können Räume gestalten und Emotionen entfachen. An junge Menschen, die auf der Suche nach einem Beruf sind, in dem sie gestalten, mitdenken und mit eigenen Händen etwas Echtes schaffen können. Und an alle, die sich für nachhaltige Wärmequellen interessieren und darin nicht nur Technik, sondern vor allem ein Lebensgefühl sehen.
Die Kampagne zeigt, was das Ofenbauerhandwerk heute ausmacht: Es ist ein Beruf mit Tiefe, mit Verantwortung, mit Gestaltungsspielraum. Menschen, die Feuer lieben, bringen nicht nur Materialien zusammen – sie schaffen Wohnqualität, verbinden Tradition mit Zukunft und machen Orte lebendig. Wer mit Feuer arbeitet, denkt in Räumen, in Geschichten, in Bedürfnissen. Und er – oder sie – denkt an das, was bleibt.
„Für alle, die Feuer lieben“ ist eine Haltung und beschreibt eine Branche, die sich ihrer Kraft bewusst ist. Die eng beieinander steht und begeistert, die Wissen teilt und offen ist für Neues. Der GVOB steht für diese Gemeinschaft: für einen Verband, der Vielfalt fördert, das Handwerk stärkt und nach außen trägt, was innen brennt – die Leidenschaft für echtes Feuer.
der neue Ofenbau-Podcast!
Jetzt online: get the fire –
der neue Ofenbau-Podcast!
Der neue GET THE FIRE Podcast ist da!Jetzt reinhören, folgen und teilen, teilen, teilen!
„Moin und Hallo! Herzlich willkommen zu GET THE FIRE, dem GVOB-Podcast. Vom Ofenbau für den Ofenbau. Und natürlich für die Freunde des Ofenfeuers und alle, die es noch werden wollen.“
So begrüßt Andreas Neuer, der Macher des Podcasts, seine Zuhörer. Der Ofen- und Luftheizungsbaumeister stellt in loser Reihenfolge Ofenbauer und im Ofenbau Tätige vor, die Interessantes erlebt haben und uns gerne daran teilhaben lassen.
Die Storys sind spannend, bewegend, emotional, hintergründig, geben tiefe Einblicke in ein vielseitiges und kreatives Handwerk.
Sie zeigen Menschen, die ganz besonders sind, lassen hinter die Kulissen schauen, motivieren und begeistern auch Jüngere für das lebendige Ofenfeuer, das Heizen mit Holz und für das Ofenbau-Handwerk.
Hier reinhören:
YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=yBYErtnQ2lk
Spotify: https://open.spotify.com/show/33wRTPvg4ojKEyNm9Ebn78
Riedinger Hafnerei
Film-Interview:
Riedinger Hafnerei
„Jungen Menschen eine Vision geben, wo sie in drei oder fünf Jahren stehen und was sie für Möglichkeiten haben in der Ausbildung zum Ofenbauer.“ So beschreibt es Max Meier, Geschäftsführer der Riederinger Hafnerei, in diesem Interviewfilm. „Das Team einbinden, ein Klima haben, wo man sich wohlfühlt" – das wünscht sich jeder in seinem Beruf. Die Riederinger Hafnerei bildet schon seit vielen Jahren Nachwuchs aus.
Der Film ist ein klares Signal „Pro Ausbildung“ für alle Ofenbauer. Hier sprechen zwei Generationen: Der junge Geschäftsführer Max Maier und sein Vorgänger und Lehrmeister Franz Lindauer, der seinen Betrieb erfolgreich übergeben hat.
Es geht um die Zukunft eines Handwerksberufs, der so anders ist, als alle anderen und viele Gewerke miteinander vereint. „Du lernst so viel – du könntest nach der Ausbildung sogar ein Haus bauen" – sind sich Franz Lindauer und Max Meier einig.
Ein Pizzaofen entsteht
Wir Ofenhelden lieben es, Öfen zu bauen, die was Besonderes sind. Dazu gehören auch Pizzaöfen, die im Freien errichtet werden. Das macht Laune! Backen und Kochen wie früher – das ist total angesagt. Schau mal, wie so ein Ofen entsteht.
1.
Der gemauerte Pizzaofen soll im Freien entstehen. Hier laufen gerade vorbereitende Arbeiten für die Türen und die Vorderseite.
2.
Der Boden für den Pizzaofen entsteht aus Schamottesteinen, die die Wärme gut speichern und gleichmäßig an das Backgut abgeben. Gutes Backwerk braucht gutes Handwerk – ein echter Ofenheld hat’s einfach drauf.
3.
Stein auf Stein – da sollte nichts schief gemauert werden. Kontrolliert wird mit der Wasserwaage, ob alles eben ist. Die feuerfesten Schamottesteine werden von den Wolfhöher Tonwerken für den handwerklichen Ofenbau produziert.
4.
Die Wasserwaage zeigt: es passt! Der Mörtel hält die Ofensteine zusammen.
5.
Der Pizzaofen wächst und nimmt immer mehr Gestalt an. Genaues Arbeiten ist gefragt. „Ofenhelden“ wie wir haben das von Grund auf gelernt. Mit Schamotte und Mörtel, Eisen und Stahl, sogar mit Ofenkeramik können wir umgehen.
6.
Hand-in-Hand geht’s manchmal einfach besser und schneller. Unser Pizzaofen bekommt hier gerade seinen „Deckel“. Die Platten werden durch speziellen Mörtel mit den Seitenwänden verbunden.
7.
Das fügt sich gut: Mörtel verbindet die Schamottesteine. Sie werden aus natürlichen Stoffen (Ton und Aluminiumoxide) hergestellt und sind bis zu 1.500°C hitzebeständig. Die Wärme geben sie gleichmäßig über einen längeren Zeitraum an das Backgut im Ofenraum ab.
8.
Schamottesteine lassen sich auch gut sägen und verarbeiten.
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Fast fertig! Auch die Außenhülle des Pizzaofens trägt zur Speicherung der Wärme bei. Die Steine sitzen perfekt, der Mörtel hat schon abgebunden.
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Fertig ist der Pizzaofen! Wir finden, der kann sich sehen lassen und muss sofort ausprobiert werden. Alle Zutaten für unsere Quark-Ölteig-Pizza sind eingekauft – und los geht’s mit Pizzabacken.
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Hier ist unser Rezept:
Steinofen Pizza
Diese Pizza kommt ganz ohne Tomatensoße aus und ist somit eine originelle Alternative zu gewöhnlichen Rezepten. Mit den frischen Zutaten ist sie leicht und lecker und dank des Specks doch herzhaft rustikal. Probiere es selbst im Pizzaofen.
Zutaten für Steinofen Pizza (für 3 bis 4 Pizzen):
Teig:
- 500 g Mehl Type 550
- 1 TL Salz
- 20 g frische Hefe
- 2 EL Olivenöl
- 250 ml Wasser
- 1/2 TL Zucker
Belag:
- 500 g Kräuterfrischkäse
- 500 g braune Champignons
- 3 Stangen Frühlingszwiebeln
- 200 g Speckwürfel oder Schinkenwürfel
- Salz und Pfeffer
- Frische Petersilie
Teig zubereiten:
- Mehl in Schüssel geben.
- Hefe mit lauwarmem Wasser und Zucker verrühren und zum Mehl hinzugeben.
- Restliche Teigzutaten hinzugeben, mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten.
- Wenn der Teig noch klebt, etwas Mehl hinzugeben.
- Teig abgedeckt mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Steinofen Pizza Rustica zubereiten:
- Pilze und Frühlingszwiebeln putzen und in Scheiben schneiden.
- Speckwürfel bzw. Schinkenwürfel in Pfanne kurz auslassen.
- Pizzateig kurz durchkneten, in Teiglinge aufteilen und dünn ausrollen.
- Frischkäse auf dem Pizzaboden verteilen und mit Champignons, Frühlingszwiebeln und Speck belegen.
- Petersilie erst nach dem Backen darüber streuen.
Backen im Pizzaofen:
- Pizzaofen anheizen bis er heiß genug ist.
- Pizza vorsichtig mit Pizzaschieber in den Ofen schieben.
- Da die Pizza auf den heißen Schamottsteinen gebacken wird, ist sie in wenigen Minuten fertig.
- Die konkrete Backzeit hängt von den Temperaturen im Backraum, der Ofenbauweise, der Stärke der Befeuerung und der Dicke des Teigs ab. Am besten während des Backens in der Nähe des Pizzaofens bleiben, um die Pizza zum richtigen Zeitpunkt herauszuholen.
- Sobald sich die Ränder knusprig dunkel verfärben und der Käse zerlaufen ist, testen, ob die Pizza ausreichend fertig gebacken ist.
- Pizza mit Pizzaschieber aus dem Ofen holen.
Heißer Ofen on Tour
Ein Fahrspaß-Wochenende vom Feinsten! Ein heißer Gewinn für unser neues GVOB-Mitglied, Thomas Dünker aus Oberzissen. Er konnte persönlich erfahren, wie es sich anfühlt, als Pilot hinterm Steuer eines Porsche Taycan zu sitzen und trotz außergewöhnlicher Beschleunigungswerte die Bodenhaftung nicht zu verlieren.
Für ihn hatte sich die Teilnahme am letzten GVOB-Gewinnspiel gelohnt: Er freute sich über ein Erlebniswochenende mit einem Porsche Taycan, natürlich in der Elektro-Version.
GVOB-Vorstand Guido Eichel überreichte persönlich die Fahrzeugschlüssel an den glücklichen Gewinner. „Das ist einer der heißesten Öfen in meiner Karriere“, lachte der Ofenbauer aus Rheinland-Pfalz. Bei bestem Wetter ging es gut gelaunt auf die Straße. Und in diesem Ofen wurde selbst dem gestanden Ofenbauer richtig warm ums Herz.
Foto: Der Gewinner des Erlebniswochenendes, Thomas Dünker (rechts) und GVOB-Vorstand Guido Eichel (links) bei der Schlüsselübergabe.
Infotalk #ofenhelden
Ofenbauerinnen und Ofenbauer gestalten faszinierende Feuer-Objekte mit modernster Technik und coolem, oft exklusivem Design. Sie arbeiten kreativ, setzen Ideen und Pläne professionell im Team um. Damit machen die Wärmekünstler ihre Kunden glücklich. Diese freuen sich jeden Tag über die handwerklich hochwertige Holzfeuerstätte, mit der sie natürlich gesunde und gemütliche Wärme im Haus haben – und zugleich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende leisten.
Was macht diesen Ofenbauer-Beruf so faszinierend? Ist er abwechslungsreich und vielseitig? Wie kann man ihn lernen – gibt es dafür eine Ausbildung? Welche Talente und Fähigkeiten sind in diesem Beruf gefragt? Sind Ofenbauer gesucht und wie sind die Zukunftsaussichten für junge Menschen? Mit welchen unterschiedlichen Materialien und Techniken arbeiten Ofenbauer? Was macht man in der Ausbildung?
Willst du mehr wissen? Schau dir unseren Infotalk #ofenhelden an. Dort erfährst du alles über die Ausbildung. Junge Ofenbauer und gestandene Fachleute berichten über den abwechslungsreichen Beruf des Ofenbauers. Mit dabei ist auch Jannik Schebesta, der bekannte Europameister im Kachelofenbau! Get the fire!
Mehr Infos gibt es hier: wir-sind.ofenhelden.info/
Europameister
Am Beruf des Ofenbauers fasziniert mich, dass er wirklich viele unterschiedliche Berufe vereint: Maurer, Fliesenleger, Elektriker, Stuckateur, Steinmetz, Granitmaterial bearbeiten, Heizungsbauer ... Als Europameister im Kachelofenbau möchte ich den Beruf besonders bei jungen Menschen bekannter machen und halte unter anderem Vorträge an Schulen.
In den Beruf bin ich früh hineingewachsen. Mir hat es immer Spaß gemacht, in den Schulferien bei meinem Vater im Betrieb freiwillig mitzuhelfen. Den Betrieb hat mein Uropa, Erich Schebesta, 1930 in Schönberg in Schlesien gegründet. Vor 90 Jahren! Ich bin jetzt die 4. Generation. Seit 1963 sind wir am Standort Aalen.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn ich an einem Ofen gearbeitet habe und dann das Endprodukt sehe. Du verwächst quasi mit deinem Ofen, bist mit Kopf, Hand und Herz ganz nah dran. Und du bist auch wirklich von der Planung bis zur Inbetriebnahme beim Kunden, so ein Projekt kann ein halbes bis ein dreiviertel Jahr dauern. Dieses Ganzheitliche hat kaum ein anderer Beruf.
Ich mache meistens jeden Tag ein Foto von meinem Ofen auf der Baustelle. Wenn ich dann den Fortschritt von jeder Woche sehe und ganz zum Schluss den fertigen Ofen, macht das ein gutes Gefühl und ich bin – zugegeben – auch stolz. Ich finde, mit unserer Arbeit als Ofenbauer leisten wir einen wichtigen Beitrag, um mit natürlichem Brennstoff gesunde Wärme ins Haus zu bringen, damit Menschen sich wohl fühlen.
Die Zukunft sehe ich positiv, wir sind gut ausgebucht. Und wir freuen uns über Nachwuchs, das ist die Zukunft. Unser Auszubildender kam von sich aus auf uns zu. Wir hatten bei seinen Eltern vor einigen Jahren einen Kachelofen errichtet. Meine Botschaft an Schüler, die vor der Berufswahl stehen, lautet: Ihr müsst nicht unbedingt studieren. Vergesst das Handwerk und besonders den Ofenbau nicht, da ist echt Bedarf und es ist ein cooler Beruf! Aus dieser Ausbildung kann man viel machen, bis hin zum eigenen Betrieb.
Die Mitgliedschaft im GVOB ist mir wichtig. Hier engagiere ich mich als Markenbotschafter besonders für den Ausbildungsnachwuchs und die Jungmeister. Der GVOB ist eine starke Kraft, eine Stimme, die gehört wird und mehr für unsere Branche erreichen kann – von der Interessenvertretung auch in der Politik über Marketing, PR und Messeaktivitäten bis zur Ausbildungsunterstützung.
Ein Beitrag von Jannik Schebesta, Europameister im Kachelofenbau, Mitglied des GVOB
Feuer-Meister
Ich bin mit diesem Handwerk aufgewachsen, denn wir sind ein Familienbetrieb in der 4. Generation. Mein Vater hat den Betrieb 1963 in Aalen eröffnet, den zuvor mein Großvater 1930 in Schönberg, Schlesien, gegründet hatte.
Über die Jahre haben sich die Anforderungen natürlich verändert. Die Freude am Beruf ist geblieben. Uns ist besonders wichtig, gute junge Mitarbeiter:innen zu bekommen, die auch bleiben. Da geht es uns so wie vielen in der Branche. Aus meiner Erfahrung rate ich jungen Menschen, zuerst mal ein Praktikum zu machen und reinzuschnuppern, bevor sie eine Ausbildung beginnen.
Einen neu errichteten Ofen in Betrieb zu nehmen, ist für den Kunden und für uns immer wieder ein großer Glücksmoment. Gerne erinnern wir uns auch an so manchen anspruchsvollen, aufwendigen und individuellen Ofen, wenn wir am Haus eines Kunden vorbeifahren. Die Beziehung zum eigenen, handwerklich erstellten Ofen ist schon eine besondere. Wir begleiten unsere Kunden über viele Jahre, manche besitzen schon über 30 Jahre einen Ofen von uns. Und heute kommen sie wieder auf uns zu, wenn der Ofen aufgrund der Vorschriften erneuert werden muss. In Altbauten spielt oft auch das Thema Brandschutz eine Rolle.
Ich denke, dass wir einen sehr sinnvollen Beruf ausüben. Für die Umwelt leisten wir mit jedem neuen Ofen einen wichtigen Beitrag, um regenerative Energien voranzubringen und fossile Energien zu ersetzen. Die heutigen Holzöfen haben modernste Technik und tragen bereits seit vielen Jahren zu sinkenden Emissionswerten bei. Wir bringen also nachhaltige Wärme ins Haus, die Menschen glücklich macht und Freude schenkt. Die heutigen Öfen sind ziemlich schlicht, gerade und meist verputzt. Aber wir verbinden gerne die puristische Bauweise mit Keramik, wenn sich Kunden dafür begeistern. Die Optik und die besonders lang anhaltende Strahlungswärme sind einzigartig.
Im GVOB bin ich seit vielen Jahren. Sich hier zu engagieren, gehört für mich einfach dazu, denn wir profitieren alle von dieser starken Gemeinschaft. Sie erreicht weit mehr als jeder Einzelne und stärkt die Ofenbau-Branche für die Zukunft.
Ein Beitrag von Ralf Schebesta, Ofen- und Luftheizungsbaumeister, Mitglied des GVOB
Natur-Werker
Feuer ist ein Urelement der Natur. Der Mensch hat gelernt, es zu beherrschen und seine Wärme zu nutzen. Wir Ofenbauer bringen das Ur-Feuer „gezähmt“ in modernen Öfen und Herden für Kunden wieder ins Haus. Für mich ein faszinierender Beruf, in dem wir kreativ mit natürlichen Materialien arbeiten können, wie zum Beispiel auch mit Ofenkeramik.
Mein Vater war Fliesenleger und Ofenbauer in Dresden. Als Kind habe ich immer Fliesenreste von ihm abgezweigt und damit gebaut. Ich wollte immer was mit den Händen tun. Deshalb war die Lehre als Ofenbauer genau meins. Mit der Hand was Schönes gestalten, den Ofen entstehen lassen, das ist erfüllend und von den Kunden kommt viel Positives zurück.
Zunächst habe ich meinen Ofenbaumeister gemacht und dann noch den Betriebswirt des Handwerks. Ende der 90er-Jahre war ich Bundessieger und habe auch einen Jahrgangspreis geholt. Bei der Ortner GmbH habe ich alles in einem: Das handwerkliche Verständnis, die Beratung und den Vertrieb. Das füllt mich voll aus. Hier mache ich Planung, Anwendungs-, Produktberatung und Verkauf. Denn: Heute brauchen Ofenbauer Impulse und Innovation, sie müssen up-to-date sein, die Nase am Markt haben und wissen, wohin der Trend geht.
Die Mitgliedschaft im GVOB ist mir sehr wichtig. Denn wir im Ofenbau sind nur gemeinsam stark. Heute kommt es darauf an, fachlich fundiert aufzuklären, technisch zu schulen und Kunden gut zu beraten. Denn auch der Umgang mit dem Ofenfeuer will gelernt sein. Heizen mit Holz in einem Speicherofen hat für mich großes Zukunftspotenzial. Für diese Wärmewende setze ich mich als Industrie-Mitglied im GVOB ein.
Ein Beitrag von Jörg Roitzsch, Ofen- und Luftheizungsbaumeister, ORTNER GmbH
Feuer-Zauberer
Ich bin mit dem Ofenbau aufgewachsen und habe im Betrieb meines Vaters meine Ausbildung gemacht. Nach Gesellenjahren und der Meisterschule wollte ich was Eigenes machen und habe mich 1995 selbstständig gemacht.
Ich bin jetzt über 28 Jahre dabei und brenne immer noch für meinen vielseitigen Beruf. Das Besondere daran ist: Jeder Ofen, den ich baue, ist anders. Ich kann meine eigenen Ideen einbringen, entwickeln, entwerfen und so den Kunden glücklich machen. Es geht dabei um mehr als nur Heizwärme zu erzeugen. Wir realisieren für Kunden teils exklusive Designer-Stücke, Feuer-Möbel zum Wohlfühlen – mit einer Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Und es macht Freude, wenn am Ende alles fertig ist, glückliche Kunden zu haben.
Mir ist es wichtig, den Kunden zu beraten und für ihn den individuell passenden Ofen zu gestalten. Nicht jeder hat eine Vorstellung, wie der aussehen soll. Deshalb machen wir viele Entwürfe, die wir zeigen, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Kunden sind oft erstaunt, wie viele Möglichkeiten es gibt. Sie können bei uns zuschauen, wie ihr individuelles Ofendesign nach ihren Vorstellungen entsteht. Ob geradlinig, mit Stahlkombinationen, mit traditioneller Kachel-Keramik – es gibt viele Varianten, die als Highlight im Wohn- und Essbereich das ganze Haus aufwerten. Auch in denkmalgeschützten Häusern haben wir Öfen passend zum Stil gebaut.
Wenn das Ofenfeuer brennt und die Kunden glücklich und zufrieden sind, ist das einfach schön für jeden von uns. Wir bekommen gleich die Bestätigung und sehen das Ergebnis. Und darauf möchte so mancher Kunde mit einem Glas Wein gemeinsam mit uns anstoßen. Am meisten freut es mich, wenn die Verbindung lange bestehen bleibt, weil wir ja was besonders Schönes und Langlebiges ins Haus bringen: wärmendes Design-Feuer, Kachelöfen mit faszinierender Ausstrahlung. Mein Beruf ist Berufung. Darum engagiere ich mich auch im GVOB. Mein Wunsch: Der Ofenbauer-Beruf soll als ganz besonders facettenreiches Handwerk weiterleben. Auf dass das Feuer immer brennt.
Ein Beitrag von Jens Hilt, Mitglied des GVOB-Vorstands
Wärme-Architekt
Ein Holzofenfeuer flackert direkt neben einem Aquarium und einem Terrarium. Dabei verbinden sich Feuer, Wasser und Erde. Und die Anlage schwebt förmlich über dem Boden. Solche Gesamtkunstwerke und Design-Unikate sind meine Leidenschaft. Damit mache ich Kunden glücklich. Im Grunde bin ich ein Wärme-Architekt. Ich gestalte komplette Wohnräume mit individuell maßgefertigten Kamin-/Ofenanlagen. Dabei kann ich Entertainment- und Beleuchtungs-Konzepte, Möbel, Aquarien, Terrarien, Kühl- und Schrankelemente bis zum Weinkühler integrieren. Die kreative Komplettlösung entsteht gemeinsam mit Kunden und erst mal in meinem Kopf.
Mir liegt die individuelle Beratung sehr am Herzen. Das heißt, ich beachte das Design, die moderne Feuerungstechnik, die Vernetzung mit regenerativen Energieträgern, den Umweltschutz und die Integration ins Gebäude- und Wohnkonzept.
Unseren Meisterbetrieb gibt es seit 1970. Ich habe ihn von meinem Vater übernommen und führe ihn seit mehr als 20 Jahren. Für unsere Kunden bin ich in allen Fragen rund um Kachelöfen und Kamine, Heizbedarf und Heizleistung der persönliche Ansprechpartner, auch als geprüfter Energieberater. Zugleich bin ich seit 2005 von der HWK Düsseldorf öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und auch als Dozent tätig.
Im GVOB engagiere ich mich, weil ich besonderen Wert lege auf die geprüfte Qualität handwerklich gefertigter Feuerstätten und auf das RAL-Gütezeichen. Denn qualitativ hochwertige Geräte, die von Meisterhand richtig geplant, ausgelegt und errichtet werden, heizen besonders nachhaltig und im Einklang mit der Natur. Da ich in der Gütegemeinschaft Kachelofen e.V. und in der Projektgruppe TROL aktiv bin, engagiere ich mich beim GVOB im Arbeitskreis Güte & Technik. Meine Botschaft lautet: Gute Qualität und moderne Technik zu den Menschen bringen, um ihnen die Freiheit zu geben, mit gesunder Wohlfühl-Wärme zu heizen, wann immer sie wollen. Denn ganz gleich, was kommt, die Wärme aus Holzfeuerstätten sichert die Unabhängigkeit für die Zukunft. Dafür mache ich mich als Wärme-Architekt stark.
Ein Beitrag von Marcus Breuer, Mitglied des GVOB-Vorstands
Einsatzleiter
An meinem Beruf fasziniert mich die Verbindung zwischen Natur und moderner Technik. Das Feuer ist schon so alt wie die Menschheit und es ist heute immer noch ein Wohlfühlmoment für mich. Funktion und Emotion verbinden sich miteinander. Ich bin gerne im heimischen Wald, schlage mein eigenes Holz und mache daraus ein wohliges Feuer. Das hat mich schon als Kind fasziniert – bei uns gab es immer einen Ofen in der Wohnstube, ich bin damit aufgewachsen.
In unserem Familienbetrieb bin ich die 3. Generation. Mein Opa war gelernter Schlosser und gründete 1946 die Fabrik für Holzheizherde. Mein Vater führte dann 1978 die ersten Prüfstandsversuche im Kuhstall des Nachbarn durch, weil der einen Schornstein hatte. Die Optimierung der Verbrennungsluft stellte er durch die Bohrung zusätzlicher Löcher sicher. 1979 begann mein Vater mit der Fertigung von Kachelofeneinsätzen. Die ersten Geräte brachte er mit einem Anhänger persönlich zur Verladestation am Bahnhof. Die Gebrauchsanweisung der Heizherde umfasste 1 bis 2 Seiten. So haben wir als Unternehmer begonnen – mit einfachen Mitteln und Methoden, die heute natürlich undenkbar sind. Doch vielleicht steckt da doch noch eine Botschaft für uns drin: nicht kompliziert denken, sondern pragmatisch angehen.
Ich möchte das Feuer im Wohnraum für unsere Kunden attraktiv halten, klar machen, dass ein Ofen ein heimischer, verlässlicher Energieträger mit langer Tradition ist, neue Impulse aufnehmen und weiterentwickeln. Mir ist die Nachwuchssicherung sehr wichtig, damit unsere Branche nicht stirbt.
Ein Beitrag von Hubertus Brunner, Mitglied des GVOB-Vorstands
Fireplaces
„Feurige Zeichen für die Zukunft“ das ist mein Fazit der ersten Messe World of Fireplaces in Leipzig für unsere Branche. Denn für uns alle waren die Aufbruchstimmung und der starke Zusammenhalt in der Branche deutlich zu spüren. Wir engagieren uns als einer der wichtigen Akteure für klimaverantwortliches Heizen mit Holz und mit moderner Technik. Unser klares Signal nach außen: Holzenergie ist unverzichtbar für die Energiewende. Im Mittelpunkt der Fachmesse für Feuerstätten und Wohlfühlambiente standen Innovationen und Trends für die Wärmewende, marktfähige Lösungen für eine unabhängige Wärmeversorgung mit Holzfeuerstätten und der Austausch über die Entwicklungen der Branche.
Überall auf der Messe habe ich immer wieder unseren GVOB-Rucksack gesehen, den wir unseren Standbesuchern als attraktives Geschenk überreicht haben. Das war ein leuchtendes Symbol für die Unterstützung, die unser Verband den Mitgliedern bietet. Und unser Markenbotschafter „Lenzi“ hat uns tatkräftig mit Weißwürstchen und Bier-Zapfen unterstützt. Als Gastwirt seines Hotels Hirzinger in Söllhuben hat er das Get-the-Fire-Feeling aus Bayern mitgebracht. Für ihn ist das Heizen mit Holz etwas Urgemütliches und Normales.
Für uns war der Fireplaces-HUB das Branchenportal für Wissenstransfer und Networking, hier konnten wir im Austausch mit Fachbesuchern, Handwerk und Industrie wichtige Impulse setzen. Als starke Stimme der Branche sind wir europaweit aktiv im kontinuierlichen Dialog mit Ofenbauern, Handel, Herstellern, mit Partnerverbänden, mit politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit. Wenn wir gemeinsam agieren, können wir unsere Ziele besser erreichen. Das hat die Messe in Leipzig gezeigt.
Ein Beitrag von Norbert Müller, Leiter des GVOB-Werbeausschusses
Kachelkünstler
„Wir waren schon immer ein Familienunternehmen. 1956 hat mein Großvater den Betrieb gegründet. Er hat das innere Feuer für den Beruf an meinen Vater weitergegeben – und mein Vater an meinen Bruder und mich. Heute führt die Familie das Geschäft gemeinsam. Ohne Kachelöfen gäbe es uns wahrscheinlich nicht. Denn mein Großvater konnte als Kriegsgefangener sein Überleben mit dem Bau von Öfen und Herden sichern.
Unsere Philosophie: die Tradition wahren, mit Leidenschaft Kachelöfen bauen und den Blick nach vorne auf den technischen Fortschritt richten. Für mich ist mein Beruf eine Berufung. Als meine Freunde noch Pilot und Lokführer werden wollten, stand für mich schon fest: Ich werde Ofenbauer. Schon als kleiner Junge habe ich mit Schürze, Hauhammer und Schleifstein mit meinem Opa Ofenkacheln bearbeitet. Die Keramik ist so vielseitig und gibt dem Ofen das gewisse Etwas, sie gibt gute Wärme ab und macht den Wohnraum einfach schön.
Heute freue ich mich, dass unsere Handwerksleistung von Kunden wertgeschätzt wird. Auch auf der Baustelle sind wir die Stars unter den Handwerkern, die anderen schauen immer sehr interessiert zu und finden das super, was wir machen. Das ist Wertschätzung für Wertschöpfung. Wir bringen Räume mit der besonderen Wärme zum Strahlen.
Im Vorstand des GVOB fühle ich mich am richtigen Platz. Wie in der Kommunalpolitik leiste ich hier einen gesellschaftlichen Beitrag. Ich kann was tun, damit sich was bewegt und das Traditionshandwerk eine leuchtende Zukunft hat."
Ein Beitrag von Manuel Barfuss, Mitglied des GVOB-Vorstands
Europameister
„Ich kann es kaum glauben, dass ich mit 22 Jahren jetzt auch ‚Europameister im Kachelofen- und Luftheizungsbau‘ bin. Ich war bei der VEUKO Europameisterschaft im Kachelofenbau dabei, die 2023 in Wels/Österreich auf der ‚Internationalen Fachmesse für Kachelöfen und Keramik‘ stattfand. Angetreten bin ich dort als ‚Deutscher Meister im Ofen- und Luftheizungsbau‘. Diesen Titel hatte ich schon 2020 geholt, nach meiner Gesellenprüfung. Und damit war ich qualifiziert für die Europameisterschaft.
Es ist echt cool und ich freue mich riesig, zu den besten Ofenbauern unter 25 Jahren aus ganz Europa zu gehören. Ich mache diesen Beruf aus Leidenschaft und habe inzwischen auch meinen Meisterbrief.
Bei der Europameisterschaft mussten wir in drei Tagen einen gemauerten Grundofen bauen. Alle nach dem gleichen Plan. Die Keramikfarbe konnten wir wählen. Es kam vor allem auf die Maßgenauigkeit an, dafür gab es die meisten Punkte. Die internationale Jury hat uns immer über die Schulter geschaut, wie sauber und genau wir arbeiten und ob wir die Baustelle sauber halten. Schon während des Prozesses hat die Jury die Ofen-Elemente, die fertig waren, auf Maßhaltigkeit kontrolliert. Denn es kam auf den Millimeter an. Die erste Toleranz, bei der es Punktabzug gab, lag im Bereich von 1 bis 2 Millimetern.
Das Zeitmanagement war natürlich auch wichtig. Man musste sich in den drei Tagen gut organisieren können. Schon vor dem Wettbewerb hatte ich mir ein paar Tricks für den Ablauf des Arbeitsprozesses überlegt. Beim Wettbewerb habe ich mir Schablonen angefertigt, die mir geholfen haben, alles sehr genau hinzubekommen. Der zweite Tag war der stressigste. Aber ich habe ganz gut geplant. Am dritten Tag habe ich dann gewusst, wo ich mir etwas Zeit lassen konnte und wo ich eher auf Genauigkeit achte.
Danach habe ich so viele Nachrichten und Glückwünsche bekommen und musste das Ganze erst mal verarbeiten. Auch Radio Oberösterreich war da und hat ein kurzes Interview mit mir gemacht.
Mit Herzblut dabei
Warum ich so einen Wettbewerb mitmache? Ich will immer Neues lernen, nicht auf dem gleichen Stand bleiben und Erfahrung dazu gewinnen. So ein Wettbewerb ist eine ganz andere Erfahrung und natürlich noch spannender als die tägliche Arbeit, die schon sehr abwechslungsreich ist.
Ich komme ja aus einer Ofenbauer-Familie. Im Betrieb meines Vaters war ich früher während der Schulferien schon dabei und schnell gespürt: Das passt, ist echt super und auch kreativ. Ich habe auch ein paar Praktika in anderen Berufen gemacht, aber keiner konnte mit dem Ofenbauer-Beruf mithalten. Der Beruf ist für mich genau der richtige, mir gefällt die Vielseitigkeit. Da sind wirklich viele Berufe vereint: Mauern, Fliesen legen, verputzen, Stuckateur, Steinmetz, Granitmaterial bearbeiten, Heizungsbauer… eine enorme Bandbreite. Als Ofenbauer machst du jeden Tag was anderes. Und kein Ofen gleicht dem anderen.
Der Ofenbau ist ein lebendiges Handwerk mit Zukunft. Und die Chancen für Auszubildende sind sehr gut, als Ofenheld Karriere zu machen – bis hin zum eigenen Betrieb. Später möchte ich mal unsere Firma übernehmen und das Geschäft weiterentwickeln.“
Ein Beitrag von Jannik Schebesta, Ofen- und Luftheizungsbauer und GVOB-Mitglied
Feuerherz
„Feuer ist meine Leidenschaft. Früher hab‘ ich mit meinem Bruder Versuche gemacht, Eisen in einem Ofen zu schmelzen. Jetzt bin ich Auszubildender bei OfenFreund und habe jeden Tag mit Kachelöfen, Heizkaminen, Kaminöfen und handwerklich gemachten Feuerstätten zu tun.
Durch ein Stipendium vom GVOB konnte ich ein Praktikum beim Gussofen-Hersteller Leda machen. Da ist mir so richtig bewusst geworden, wie viele Arbeitsschritte für die Erstellung eines Ofens notwendig sind. Am meisten hat mich die Gießerei fasziniert. Das war mega spannend. Und ich hatte Einblick in den gesamten Prozess der Ofenproduktion. Klar, ich will’s immer genau wissen und packe mit an. Die Ausbildung ist genau richtig für mich.“
Ein Beitrag von Phillipp
Viele Infos zur Ausbildung findest du auf
Lächelbringer
„In unserem Beruf zaubern wir den Kunden ein Lächeln ins Gesicht. Wenn sie zu uns kommen, dann ist in ihrem Haus meistens schon alles Notwendige geplant – Böden, Wände, Steckdosen, et cetera. Dann ist der Kachelofen ein echtes Highlight, das i-Tüpfelchen in den vier Wänden. Wir haben zum Beispiel mal einen Kachelofen mit beheizter Sitzbank und integriertem Backofen in der Küche gebaut. Den Ofen haben wir über drei Räume gestaltet, Wohnzimmer, Küche und Flur. Keine leichte Geschichte, dafür sehr individuell und genau, wie der Kunde es sich vorgestellt hatte. Am Ende hat alles perfekt funktioniert und der Kunde war und ist überglücklich.
Das ist nur einer der Gründe, warum mir mein Beruf so viel Spaß macht: Ich wollte selbstständig arbeiten und habe mir mit dem Beruf des Ofenbauers und der Gründung meiner eigenen Firma den Traum erfüllt, alles von Grund auf selbst gestalten zu können. Das treibt mich an, das ist meine Berufung.
Ursprünglich hatte ich vor, Grundschullehrer zu werden und hatte mich bereits für das Studium eingeschrieben. Doch dann habe ich in der Wartezeit im Sommer ein Praktikum bei einem Ofenbauer gemacht – das hat mir sofort gefallen. Als mir hier die Ausbildung angeboten wurde, musste ich nicht lange überlegen. Zumal ich aufgrund meines Abiturs auf zwei Jahre Lehrzeit verkürzen konnte. Eine handwerkliche Ausbildung kann niemandem Schaden und das kann dir keiner mehr nehmen. Das ist fürs Leben. Unser Beruf hat etwas Eigenständiges und ist etwas Besonderes: Wir Ofenbauer sind feinsinnige, kreative Menschen. Außerdem bietet der Beruf viele Perspektiven – du kannst verschiedene Zusatzqualifikationen machen, Meister werden, ein duales Studium absolvieren, bei Herstellern arbeiten und deinen eigenen Erfolgsweg einschlagen.“
Ein Beitrag von Julian Stern, selbstständiger Ofenbauer und GVOB-Mitglied
Familientradition
„Die Liebe zu modernen Feuerstätten habe ich von meinem Vater geerbt und an meine Tochter weitergegeben. Ich hoffe, dass sich noch viele junge Menschen für den tollen Beruf des Ofenbauers entscheiden. Auch deshalb lehre ich Meisterschülerinnen und -schüler der Handwerkskammer Dresden/Schwerin im Ofenbau – das macht ihnen und mir großen Spaß. Ofenbauer ist ein schöner, sehr kreativer Beruf – da steckt ganz viel drin: Planung, Gestaltung, Architektur, Handwerkskunst und jede Menge Persönlichkeit. In gut einer Woche kannst du einen schönen Kachelofen erschaffen – und wenn der Ofen brennt, ist das einfach ein tolles Gefühl.
Mein Vater hatte in der ehemaligen DDR einen Betrieb für handwerklich gesetzte Öfen, als Kind bin ich schon im Trabi zu seinen Baustellen mitgefahren und habe in einem gemieteten ehemaligen Stall Kacheln eingeräumt. Für mich ist dieser Beruf immer mit Begeisterung verbunden.
Nach der Wende hat mein Vater den Betrieb in die neue Zeit geführt und mich dazu geholt – inzwischen habe ich die Leitung übernommen. Qualität ist für uns wichtig – in jeder Beziehung. Also auch bei der Ausbildung: Wir hatten schon viele Lehrlinge – und worauf es beim Ofenbauer-Nachwuchs ankommt, sehe ich bei meiner Tochter. Sie hat sich von ganz allein dazu entschlossen, ein #ofenheld zu sein. Sie hat eben auch diesen inneren Antrieb, einen handwerklich-kreativen Beruf zu erlernen – das liegt wohl in der Familie.“
Ein Beitrag von Hendrik Schütze, GVOB-Vorstandsmitglied
Genial
„Wir sind die einzigen, die Feuer ins Haus bringen dürfen. Das finde ich genial. Mein Opa und mein Papa haben mich darauf gebracht, Ofenbauerin zu lernen – das liegt wohl bei uns in der Familie. Nach dem Abi mache ich jetzt eine verkürzte Ausbildung – mit ganz viel Spaß und Abwechslung. Warum? Weil wir die Kombination aus allem haben: Planung, Verkauf, Baustelle. Und gleichzeitig mach ich was für mich: Krafttraining. Mir macht es nichts aus, was Schweres zu tragen oder zu heben – das ist jedes Mal eine Trainingseinheit für mich.
Ich bin gerne auf der Baustelle: Da kann ich mich in Sachen reindenken und sie umsetzen. Das ist immer wieder anders – zum Beispiel habe ich letztens bei einem Herd mitgearbeitet. Der Kunde gibt Kochkurse und wollte was Außergewöhnliches. Das ist es am Ende auch geworden: ein moderner, schlichter Stil, die Kacheln in Salbeigrün. Und der Herd ist die Antwort auf alles: Heizung, warmes Wasser, kochen.
Wir dürfen halt kreativ sein. Zum Beispiel mit der Keramik, die liebe ich. Sie strahlt so viel Wärme aus, hat einen eigenen Stil und eine eigene Struktur. Damit kann ich einen neuen Kachelofen bauen oder einen bestehenden restaurieren. Immer wieder was Neues – bei uns wird dir nie langweilig.“
Ein Beitrag von Helene
Viele Infos zur Ausbildung findest du auf
Erfolgsbringer
„Durch den GVOB wird auch unser Unternehmen beworben. Allein habe ich keine so hohe Reichweite und weniger Erfolgschancen, gesehen zu werden. Und ich kann mich an dem gemeinsamen Projekt ,Zukunft der Ofenbranche‘ beteiligen: Beim GVOB erlebe ich eine starke Gemeinschaft und absolute Handlungsbereitschaft. Der Austausch mit den Vorstandskollegen hilft jedem weiter. Mit einer starken Stimme begegnen wir auch ernstzunehmendem Gegenwind.
Network ist net worth, sagen die Amerikaner: Nur durch ein starkes Netzwerk können wir gemeinsam große Herausforderungen meistern. Wenn man für seine Sache eintreten will, dann geht das nur, wenn man dabei ist und sich nicht ausschließlich darauf verlässt, dass es schon irgendwer machen wird.
Unsere Produkte haben politisch und gesellschaftlich große Chancen. Diese müssen der Öffentlichkeit und der Politik bewusst gemacht werden: Dafür setzt sich der GVOB ein.“
Ein Beitrag von Colin Rokossa, GVOB-Ausschussmitglied
Feuerbotschafter
„Gemütliche Wärme macht einfach ein heimisches Gefühl. Schon allein deshalb engagiere ich mich aus voller Überzeugung für das Handwerk – hier als Botschafter für Holzwärme des GVOB.
Wir haben in unserem Gasthaus fünf Säle und Stuben, überall ist ein Ofen drin. Jeder ist anders. Er ist der Mittelpunkt von jeder Stube. Die Ofenplätze sind die, die als Erstes weg sind. Wenn einer anruft, sagt er: ,Da hinten Tisch sechs, am Ofen ist mein Platz.‘
Ich bin mit Kachelöfen aufgewachsen. Sie sind für mich eine Selbstverständlichkeit, die zum Leben dazugehört. Das merken auch unsere Gäste. Es ist doch so: Umso schneller die Zeit wird, umso mehr kommen die Leute zurück zum Alten, zum Gemütlichen, zum Normalen. Ein Kachelofen hat eine ganz andere Wärme, eine ganz andere Ausstrahlung. Kachelofenwärme und Sonnenwärme sind Strahlungswärme. Kacheln speichern die Wärme und geben sie wieder ab. Es ist eine Kunst, so eine Kachel zu brennen. Die Energie zu speichern und wieder abzugeben. Das ist fast schon eine Philosophie.
Auch deshalb setze ich mich sehr gerne für die größere Nutzung des erneuerbaren Energieträgers Holz ein. Wir reden immer von Nachhaltigkeit. Der erste Schritt zur Nachhaltigkeit ist ein gescheiter Ofen, der mit Holz aus heimischen Wäldern befeuert wird. Wenn irgendwann mal was ausgeht – das Holz ist immer da.“
Ein Beitrag von Lorenz Hilger, Hotelier, Gastwirt und Botschafter für Holzwärme des GVOB
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Entscheidung
„Ich wusste lange nicht, welche Ausbildung ich machen soll. Jetzt habe ich meinen Traumberuf gefunden. Ofen- und Luftheizungsbauer – das ist für mich genial. Vor meiner Ausbildung habe ich ein paar Monate in einem Büro gejobbt. Ehrlich gesagt: Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, ist nicht mein Ding.
Aber so ein Ofen fasziniert mich immer wieder. Erst ist da nichts – und wenn du fertig bist, steht da ein Kachelofen, der die Wärme im ganzen Haus verteilen kann. Und der den Raum komplett verändert. Sieht mega aus. Manchmal möchte ich einfach dabei sitzenbleiben, wenn das Feuer brennt. Deine Kunden freuen sich über den Kachelofen und du gehst mit einem Klasse Gefühl nach Hause.“
Ein Beitrag von Emilia
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Teamwork
„Bei vielen Themen unserer Branche kann der Einzelne wenig bewegen. Der GVOB aber ganz viel.
Das ist besonders in der heutigen Zeit sehr wichtig, weil unsere Branche immer wieder vor neuen Aufgaben und Herausforderungen steht. Dies gilt für die Öffentlichkeitsarbeit und gegenüber der Politik. Der GVOB bündelt die Kräfte der Branche – bei der Kommunikation und Werbung, beim technischen Know-how und der Lobbyarbeit. Ich finde es gut, dass es im GVOB Menschen gibt, die sich für die Gruppe starkmachen: Mit viel Engagement wird hier für das Wohl der Branche gearbeitet.
Handwerker, Hersteller und Händler rücken zusammen und unterstützen sich gegenseitig: So bist du als GVOB-Mitglied immer am Puls der Branche. Als Teil des GVOB will auch ich etwas bewirken und begrüße gleichzeitig den Austausch untereinander – Wettbewerbssituationen spielen hier keine Rolle.
Jedes einzelne Mitglied ist wichtig – für mehr Zukunft im Ofenbau.“
Ein Beitrag von Anja Steenweg, GVOB-Vorstandsmitglied
Abgekachelt
„Ich bin ein Kachel-Freak. Geb` ich zu: Rote Keramik am Kachelofen, das ist es für mich. Weil das zu meinem Wohnzimmer passt.
Ich hatte schon immer einen etwas ausgefallenen Sinn für meine Einrichtung. Aber so ganz zufrieden war ich bisher nicht wirklich. Eine Freundin hat mir dann von ihrem Kachelofen vorgeschwärmt. Als ich dann einen Ofen wollte, habe ich einen passenden für mich gesucht, aber keinen richtigen gefunden. Erst der Ofenbauer, den mir eine Bekannte empfohlen hat, konnte mich gut beraten. Der hat das so gemacht, wie ich es wollte. Nichts von der Stange, sondern vom Fachmann. Ist besser so. Der hat sich mein Wohnzimmer angeschaut und gefragt, was ich verändern wollte. Der Ofen soll halt das Zimmer aufwerten. Klare Ansage – und ich dachte, der ist jetzt Monate damit beschäftigt. Ging aber echt schnell.
Der Ofenbauer hat direkt den Nagel auf den Kopf getroffen. Der Ofen mit seiner roten Keramik ist jetzt natürlich der Hingucker im Wohnzimmer. Macht einfach Spaß, hier zu sein.“
Ein Beitrag von Claudia
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Glücksbringer
„Ich wollte in meinem Beruf einfach glücklich sein. Und das bin ich. Weil ich immer etwas Handwerkliches machen wollte und dann noch künstlerisch interessiert bin. Da stellte sich für mich die Wahl: Tischler oder Ofenbauer. Ich hab‘ mich für Zweites entschieden.
Für mich ist einfach toll, allein oder mit den Kollegen immer wieder etwas Neues zu sehen und anzupacken. Das Gefühl, etwas zu erschaffen, ist echt stark. Und abends spüre ich dann, dass ich was getan habe: Das ist einfach gut.“
Ein Beitrag von Hajo
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Highlightgestalter
„Ofenbau ist kreativ, hochwertig und immer ein Highlight im Haus. Und mir fallen noch unzählig viele Gründe ein, warum ich diesen Beruf liebe und lebe.
Weil ich unser Handwerk unglaublich toll finde und ich möchte, dass es ein lebendiger Beruf bleibt, bin ich im GVOB, der starken Gemeinschaft der Branche. Die Zukunft unseres Berufs zu sichern, liegt natürlich auch in unseren Händen, indem wir uns bei der Ausbildung engagieren. Die Azubis sind bei uns #ofenhelden, weil sie einen einzigartigen Beruf erlernen und frühzeitig Verantwortung übernehmen.
Beim GVOB setzen sich alle ehrenamtlich für die Handwerkskunst ein – eine Kombination aus Tradition und moderner Heiztechnik. Es geht uns darum, den Ofenbau zu erhalten und voran zu bringen. Deshalb solltest auch du mitmachen, wenn dir der Ofenbau wichtig ist.“
Ein Beitrag von Andreas Neuer, Ofen- und Luftheizungsbaumeister, Fachdozent der HWK-Münster und Leiter des Ausbildungsausschusses des GVOB
Verantwortung
„Weil Umweltschutz für uns wichtig ist, haben wir einen Kachelofen und heizen mit Holz. Früher hatten wir eine Ölheizung, dann sind wir auf Erdgas umgestiegen. Beides ist für uns nicht optimal.
Wir finden, man sollte nicht nur ständig den anderen zuhören, wenn die über Klimaziele reden. Sondern selber was machen. Wir haben uns mit ´nem Kachelofen unsere eigene Energiewende ins Haus geholt. Es gibt ja jede Menge Holz hier direkt in der Nähe beim Händler, der es aus einem Wald in der Region holt.
Wir haben uns vorher natürlich ein bisschen schlau gemacht, bevor wir uns für unseren Kachelofen entschieden haben. Zum Beispiel auf der Kachelofenwelt-Seite im Internet. Deshalb wissen wir jetzt: Holz heizt klimaneutral. Und der Kachelofen sieht super aus, bringt Wärme und macht richtig Spaß.“
Ein Beitrag von Paul
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Familienmitglied
„Unser Ofen ist fast so etwas wie eine Mama der Familie.“
In jüngster Zeit hockt jeder von uns am Wochenende oft alleine in seinem Zimmer und werkelt vor sich hin. Bis es Essen gibt. Dann sind alle da. Doch auch am Tisch werden die Gespräche zunehmend weniger.
Die Nachbarn haben uns erzählt, dass es bei ihnen ganz anders läuft. Wenn der Kachelofen brennt, sind alle da. Dann ist es richtig gemütlich und gesellig beim Essen.
Wir haben uns deshalb entschlossen, uns auch so einen Ofen bauen zu lassen. Tipps dazu und den richtigen Fachbetrieb haben wir im Internet auf der Seite Kachelofenwelt gefunden. Und jetzt ist der Kachelofen oft der Mittelpunkt unserer Familie.“
Ein Beitrag von Patricia und Stephan
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Zukunftsmensch
„Wir haben umgestellt – auf einen Kachelofen mit Wassertechnik. Die Zukunft gehört uns.
Bisher hatten wir eine Erdgasheizung. Ja, die lief ordentlich. Aber Erdgas? Wir haben uns beim Essen oft unterhalten, ob das gut und richtig ist. Ergebnis: Ne, ist es nicht.
Was soll uns bei der Wärmegewinnung im Haus jetzt noch groß passieren: Wir Heizen mit Holz, also mit erneuerbarer Energie. Wir haben ein System, das bewährt, effizient und umweltfreundlich ist. Das hat uns unser Ofenbauer erklärt. Wir haben nicht nur Wärme im Raum, sondern auch warmes Wasser.“
Ein Beitrag von Sonja und Peter
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Geburtsfreude
„Die Gestaltung eines Kachelofens ist für mich wie ein noch ungeborenes Kind, das im Bauch der Mutter wächst und das wir ins Leben begleiten. Immer wieder ist es für mich ein tolles Erlebnis, einen Kachelofen entstehen zu lassen und ihm dabei durch die Ofenkeramik eine besondere, sehr persönliche Note zu geben. Das fängst bei der Planung und den Gesprächen mit den Kunden an, geht über Handskizzen und CAD-Planungen bis zur Absprache über die richtige Keramik und dem Anbringen der Ofenkacheln. Jeder Kachelofen ist ein Unikat, jeder ist etwas ganz Besonderes.
Die Liebe zur Keramik und zu Öfen habe ich von meinen Eltern geerbt. Mein Vater ist Keramik-Meister und hat später noch den Ofenbauer draufgesattelt. Ich bin also mit dem Metier großgeworden. Feuer mochte ich immer – seine Wärme und seine Gestaltungsmöglichkeiten. Und mit Keramik kann ich kreativ sein. Die Verbindung zur staatlich geprüften Keramik-Gestalterin lag also irgendwie nahe.
In meinem Beruf kann ich mich voll ausleben – besonders bei Kachelöfen. Im Gegensatz zu klassischen Heizkörpern geben sie dem Raum eine besondere Ausstrahlung und bieten eine völlig autarke Wärmequelle.
Bevor ich anfange, schaue ich mir den Platz genau an, wo der Kachelofen stehen wird: Wie soll er wirken? Wie lässt sich alles harmonisch miteinander abstimmen?
Das gilt besonders für die sogenannte „Handformkeramik“, die eine gewisse Anmutung von Hundertwasser hat: Da passt jede Kachel exakt nur an eine einzige Stelle. Mit dieser Technik können zum Beispiel die Handabdrücke von Kindern auf einem Kachelofen verewigt werden. Für eine Kundin habe ich auch mal ihren Daumenabdruck und den ihrer Freundin in Herzform als Zeichen ihrer Freundschaft in Kacheln gebrannt – das ist ein echtes, ganz persönliches Unikat.
Ofenbauer und alles was dazu gehört, ist wirklich ein toller Beruf. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr junge Menschen dafür begeistern können.“
Ein Beitrag von Birke Gelhard-Niklas, Staatlich geprüfte Keramik-Gestalterin und GVOB-Mitglied
Akzentesetzer
„Beim GVOB arbeiten wir gemeinsam für den Ofenbau der Zukunft. Und Zukunft geht uns alle an. Je mehr Mitglieder wir haben, desto besser und stärker können wir unsere gemeinsamen Interessen aus Handwerk, Handel und Industrie vertreten.
Wir stehen für eine ganz besondere, kreative und sehr individuelle Handwerkskunst, die wiederum eine Verbindung zur modernen Heiztechnik schafft. Das ist auch für mich der Grund, warum ich mich für diesen Beruf und für den Schritt in die Selbstständigkeit entschieden habe. Das Heizen mit Holz aus heimischen Wäldern ist etwas ganz Natürliches und hat Zukunft. Durch den GVOB haben wir die große Chance, weiterhin zukunftsfähig zu bleiben und Antworten auf die anstehenden Veränderungen in der Energiewende zu haben.
Und Zukunft heißt auch, den Nachwuchs zu sichern und zu fördern. Das ist ebenfalls ein wichtiges Thema im GVOB, für das wir uns stark machen, damit der Lieblingsplatz unserer Kunden auch morgen noch am warmen Ofen ist.“
Ein Beitrag von Robert Mülleneisen, Vorsitzender des GVOB
Tapetenwechsel
„Seit ich einen Ofen habe, hat sich das Wohngefühl bei mir zu Hause komplett verändert. Okay, als ich noch anders geheizt habe, war das Feeling irgendwie in Ordnung. Aber eben halt nur irgendwie in Ordnung.
Der Ofen strahlt einfach ein besonderes Leben aus: Die Wärme ist natürlich das eine, aber das ist nicht alles. Es ist dieses Flackern des Feuers, dass mich begeistert. Immer wieder anders. Wie ein schöner Tapetenwechsel. Das ist viel mehr als Fernsehen: Das gibt mir was – es lässt mich runterkommen.
Und es war ganz einfach, den Ofen einbauen zu lassen. Ein paar Klicks im Internet und schon hab‘ ich auf der Seite Kachelofenwelt einen Ofenbauer gefunden. Guter Typ: Er hat mich super beraten und einen Klasse Job gemacht.“
Ein Beitrag von Gitta
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Immerschön
„In unserem Beruf gehen wir mit der Zeit und setzen gleichzeitig alte Handwerkkunst ein. So entstehen immer wieder schöne, individuelle Öfen.
Was mich an meinem Beruf begeistert? Mich fasziniert das Feuer. Das Feuer ist für mich nicht nur eine Wärmequelle, sondern Wärme für die Seele.
Als Ofenbauer sorgst du für die Behaglichkeit und Gemütlichkeit bei deinen Kunden im Wohnzimmer. Deshalb bist du stets beliebt und immer gern gesehen. Das Beste dabei ist: Du begleitest den Bau eines Ofens von der ersten Idee bis zur Feuertaufe und kannst somit deine eigene Kreativität gekonnt einsetzen. Du hast einen Bezug zu den Kunden und kannst aus ihren Wünschen sowie deinem Wissen und deiner Kreativität einen individuellen Ofen entwerfen. Dadurch bist du nicht nur Verkäufer, sondern auch Planer und Erschaffer. Du vertrittst deine Werte.
Meine Ausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer habe ich 2016 als Landesbester abgeschlossen – für mich zugleich eine Auszeichnung wie auch ein Ansporn. Aktuell bin ich dabei, meinen Meister im Ofenbau zu machen: Das ist eine super Grundlage für die Zukunft.“
Ein Beitrag von Hannes Osswald, GVOB-Mitglied
Megacool
„In meinem Beruf habe ich megacoole Chancen für die Zukunft. Er ist so vielseitig, wie kaum ein anderer: Ich lerne zum Beispiel, wie ich mit unterschiedlichen Werkzeugen umgehe und worauf es bei einer Installation ankommt. Langweilig wird es nie. Das Wissen kann ich auch in vielen anderen Bereichen anwenden, die gar nichts mit meinem Beruf zu tun haben. Aber er ist natürlich das Wichtigste: Wer kann schon von sich behaupten, dass er seinen eigenen Ofen planen und bauen kann?
Auf den Geschmack bin ich bei einem einwöchigen Praktikum gekommen: Ich hab‘ sofort gemerkt, dass dieser Betrieb für mich genau richtig ist. Die Ausbildung ist super – und über andere GVOB-Betriebe kann ich auch Hersteller kennenlernen und mehr über die nachhaltige Produktion von Kachelöfen erfahren. Das hilft mir jetzt und natürlich auch später.“
Ein Beitrag von Kevin
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Wunscherfüller
„Einen Kaminofen wollten wir schon lange haben – jetzt haben wir uns diesen Wunsch erfüllt. Damit sind wir nicht mehr so abhängig von Gas und Öl.“
Für uns ist es sehr wichtig, dass wir mit unserem Kaminofen zuheizen können: Er ist so gebaut, dass wir die Wärme aus dem Wohnzimmer auch im ersten Stock spüren.
Das Holz bekommen wir aus unserem Ort, es wächst also praktisch vor unserer Haustüre. Das gibt uns ein gutes Gefühl. Wir sind davon überzeugt, dass wir uns richtig entschieden haben.
Natürlich haben wir uns vor dem Kauf unseres Kaminofens schlau gemacht und dann einen Ofenbauer im Nachbarort gefunden, der uns gut beraten hat. Er hat uns viele gute Gründe genannt, mit Holz zu heizen – seine Argumente sind absolut schlüssig. Und er hat uns einen modernen Ofen gebaut, der alle aktuellen Anforderungen erfüllt. Damit sind wir bei der Wärmeversorgung auf das, was kommt, gut vorbereitet.“
Ein Beitrag von Katja und Lukas
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Stimmenstark
„Als unabhängiger und selbstbestimmter Verein ist der GVOB die starke Stimme der Branche. Er vereint die Bereiche Industrie, Großhandel und Handwerk sowie die ehemaligen Vereine AdK, Gütegemeinschaft Kachelofen e.V. und ROTER HAHN.
Es erfüllt mich mit Stolz und Zufriedenheit, wenn ich sehe, wie heute im Vorstand und in den Arbeitskreisen zielgerichtet zusammengearbeitet wird. Aus drei Vereinen ist ein zentraler Verband mit verschiedenen Leistungsfeldern entstanden, die seine Mitglieder für nur einen Beitrag nutzen können.
Im Blick haben wir beim GVOB die Werbung in Richtung Endkunde (AdK), die Lehrlingsgewinnung für das Handwerk (#ofenhelden), die Interessenvertretung gegenüber der Politik, den professionellen Auftritt in einer Markengemeinschaft (ROTER HAHN) und die Absicherung der qualitativ und handwerklich guten Einzelfeuerstelle (GÜTE + Technik).
Je mehr Mitglieder die Arbeit des GVOB unterstützen, desto größer sind seine finanziellen Möglichkeiten und desto vielfältiger kann er die Interessen und Anliegen seiner Mitglieder unterstützen. Der Grundsatz ,Was einer alleine nicht schafft, das schaffen wir gemeinsam‘ gilt auch für den GVOB.“
Ein Beitrag von Guido Eichel, GVOB-Vorstandsmitglied
Lieblingsplatz
„Mein Hund hat einen Lieblingsplatz. Direkt am Ofen. Dumm ist nur, dass das auch mein Lieblingsplatz ist. Da gibt es dann manchmal ein bisschen Zoff zwischen uns. Na, ja – am Ende gewinnt meistens mein Hund: Ich sitze auf dem Sessel und er hockt auf meinem Schoß.
Es hat einfach was, da vor dem Feuer zu sitzen. Dieses Flair ist schön, richtig schön. Wenig Aufwand für viel Gelassenheit. Holz rein, gute Laune raus. Macht Spaß. Vielleicht sollte ich mal meinem Hund beibringen, wie er Holz nachlegt. Oder ich schick ihn zu meinem Ofenbauer ins Trainingslager.“
Ein Beitrag von Stefan
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Zukunftsgestalter
„Mit dem GVOB erreichen wir zusammen mehr: Jeder einzelne von uns trägt dazu bei, dass es uns auch noch in der Zukunft gibt. Unsere Branche baut die schönsten Öfen nach neuesten Anforderungen. Um dies mit einer starken Außenwirkung zu zeigen, bündeln wir im GVOB unsere Kräfte.
Das ist nur ein wichtiger Vorteil für GVOB-Mitglieder. Nur gemeinsam lassen sich die aktuellen Herausforderungen meistern, vor denen wir in unserer Branche stehen: Ob politisch, technisch oder bei der Nachwuchsförderung – in unserem Verband arbeiten wir Hand in Hand.
Wer beim GVOB mitmacht, erweitert sein persönliches Netzwerk und bekommt neue Einblicke sowie viele interessante Hintergrundinformationen.“
Ein Beitrag von Tim Froitzheim, GVOB-Vorstandsmitglied
Herzenswärme
„Ich finde es schön, das Feuer im Menschen zu entfachen. Die leuchtenden Augen zu sehen, wenn der Ofen steht und das erste Mal brennt. Das ist Geborgenheit, Entspannung, Herzenswärme. Du bist jeden Tag der Schöpfer deines eigenen Tuns.
Und das gilt schon für Azubis: Sie haben so viele Möglichkeiten, wie in kaum einem anderen Beruf. Jeder kann sich selbst finden – bei der Planung, beim Handwerk und im Verkauf. Selbstständig oder angestellt. Beim Ofenbauer oder bei einem Hersteller.
Es gibt in unserer Branche einen echten Wandel auf allen Ebenen. Darum ist es wichtig, die heutigen Ansprüche unserer Kunden zu kennen und darauf einzugehen. Ich bin ein großer Freund des Handelns – gemeinsam können wir im GVOB unsere Branche mit all ihren Facetten voranbringen und dem Kunden die Vorteile unseres individuellen Handwerks näherbringen und zeigen.“
Ein Beitrag von Andreas Schönfeld, Mitglied im GVOB-Werbeausschuss
Hausdoktor
„In den vergangenen Jahren war ich oft erkältet. Durch meinen Kachelofen bin ich viel entspannter und weniger krank.
Wenn ich ehrlich bin: Ich hab‘ ja nicht geglaubt, dass der Kachelofen das schafft. Meine Frau hat ständig gesagt, dass ich eine Männergrippe hätte. Irgendwann ging mir das echt auf die Nerven.
Ein guter Freund hat mir einen Kachelofen empfohlen: Der hat selber einen – da habe ich das ausprobiert. Diese natürliche Wärmestrahlung löst bei mir ein schönes Gefühl aus. Ich komme total genervt und verkrampft aus dem Büro, mache das Feuer an, sitze `ne Stunde davor – und meine Muskeln sind angenehm locker. Und Erkältungen? Nicht mehr der Rede wert.
Ich kann es nur jedem empfehlen, sich einen Kachelofen anzuschaffen.“
Ein Beitrag von Ahmed
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Abwechslung
„Ich denke, es gibt wenige Berufe, die so viel bieten, wie meiner. Viel Theorie ist nicht mein Ding. Ich habe knapp zwei Semester Mathe und Chemie auf Lehramt studiert – viel sitzen, viel einfach nur zuhören. Ich habe schnell gemerkt, dass ich dafür nicht geschaffen bin. Ich wollte unbedingt was Praktisches machen und war ein paar Tage bei einem Ofenbauer. Perfekt – die Ausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer ist genau das Richtige!
Ich sammle viele neue Erfahrungen, bei mir läuft nicht jeder Tag gleich ab. Für eine Kundin haben wir mal einen runden Säulen-Kachelofen gebaut. Sie war so begeistert, dass sie uns in ihrem Haus noch zwei alte Öfen gezeigt hat und dann fragte, ob wir da auch was Neues machen können. Im Team haben wir uns was überlegt – und dann echt schöne und moderne Öfen gebaut.“
Ein Beitrag von Jophi
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